| Maharishi spricht über Brahma Vidya, 5. Juli 2007, Teil II |
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| Samstag, den 18. August 2007 um 15:38 Uhr | |||
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Maharishi fährt fort mit seinem Kommentar zum Veda in Begriffen von Erinnerung, Laut und Lücke, dem Zahlensystem und dem Fließen der Sprache. In Teil I dieser Ansprache sprach Maharishi über Gyan Shakti, Kriya Shakti und Brahma Vidya, das Wissen von Brahma, Ganzheit. Maharishi sprach ausführlich über das Wesen von Einheit und Verschiedenheit und Stille und Dynamik. Nun fährt Maharishi fort: Die Natur von Brahm „Was ist die Natur von Brahm? Eine Kombination von zwei Werten: Einer ist vollständig entgegengesetzt zu dem anderen. Einer ist Einheit, einer ist Punkt der Einheit: Und die Beziehung von Punkt und Ganzheit, die Beziehung von Unendlichkeit und Punkt ist Vollständiges Wissen. Dies ist der Wert von Smriti. Smriti, Erinnerung – Erinnerung der Unendlichkeit zusammen mit der Erinnerung des begrenzten Punktwertes, Unbegrenztheit und Punktwert. Smriti, das ist das Feld der Erinnerung.“Das Zahlensystem und der Fluß der Sprache „So, das ganze Ding: „Ganzes Ding“ bedeutet diese beiden, das Fließen der Zahlensysteme und das Fließen der Alphabete, den Fluß der Sprache. Die Sprache des Zahlensystems: Das Fließen von diesem und das Fließen von diesem, all das sind vollständig, natürlichst, zwei Aspekte desselben Dings, zwei Aspekte des Seins: Einer beständig, Stille, und diese Stille ist Dynamik – Dynamik auf der Grundlage von Smriti, Erinnerung –Erinnerung des vereinheitlichten Zustands, Erinnerung des diversifizierten Zustands, und die Erinnerung wie Einheit zur Vielfalt wird.“ Wissender, Wissen und Gewusstes „So sind da drei Werte, Wissender, Wissen und Gewusstes: Der Vorgang des Wissens, das Objekt des Wissens und das Subjekt des Wissens. Es ist alles das Subjekt, das Objekt und das Verhalten dazwischen also. Das ganze Gedöns der Unendlichkeit liegt in der Natur großartiger Einheit; und beide zusammen: Brahm; Und weil beide zusammen einander entgegengesetzt sind, ist Brahm unsichtbar, unmanifest. Unsichtbar, unmanifest, und Alles durchdringend, Allem Leben gebend, Allem Substanz gebend – Einheit und Verschiedenheit und deren Beziehung.“ Das Subjekt, das Objekt und ihre Beziehung: Der Wert des einen ganzheitlichen Wertes genannt Brahm „Es gibt drei Werte: Das Subjekt, das Objekt, und die Subjekt-Objekt-Beziehung. Diese sind alle die Werte des einen ganzheitlichen Wertes genannt Brahm, und der großartige Ausdruck, den wir dafür aus dem vedischen Bereich haben [ist] Ayam Atma Brahm. Dieser Atma ist Brahm. Was ist dieser Atma? ‚A‘ und ‚MA‘. ‚A‘ Unendlichkeit, ‚MA‘ ihr Punkt, so erinnert ‚A‘ Unendlichkeit den Punkt, [und] Punkt erinnert ‚A‘, Unendlichkeit, also ist diese Smriti die Realität. Smriti ist die Wirklichkeit. Wenn Smriti die Wirklichkeit ist, hat sie zwei Werte ihrer Wirklichkeit: Ihre Grundlage, welche alt ist, der Ozean, und ihr Klang, welches Shruti ist, [das] was gehört wird, was der Veda ist. So das gesamte vedische Feld – ein Rk Veda und drei andere – Sama, Yajur, Atharva Veda; und Vedangas, Upangas, Upavedas, Ayur Veda und Sthapatya Veda – all diese verschiedenen Veda-Werte, jeder Veda-Wert ist ein Wert im Zahlensystem, in der Sprache. Und wo das Zahlensystem sich von der Sprache trennt und wo das Zahlensystem der Sprache begegnet; weil beide das gleiche sind und den gleichen Ursprung haben gibt es dort eine vereinfachte Einheit von vielfältigen Werten. Das ist es, das ist Brahm.“ Unzählige Werte und Kommentare zum Veda „Die ist Brahm. Das zeigt uns unzählige Werte, und nun, dieses Mal würde ich sagen, dies zeigt uns unzählige Kommentare zu „A“, die erste Silbe des Veda. Unzählige Kommentare zum Veda, und, um diese als solche zu sehen, [sind da] unzählige Werte des Veda. Der Ausdruck des Veda geschieht in Form von Wort und Lücke, und Wort und Lücke und Wort und Lücke.“ Shabda und Sandhi, Wort und Lücke „Shabda [Wort], Sandhi [Lücke]; Shabda, Sandhi ; Shabda, sandhi; Shabda, Sandhi, das ist, wie die Veden sind. [Da ist] ein Wort, und da ist eine Lücke, und da ist ein anderer Veda [Wort] und da ist eine Lücke. Da ist Veda [Wort] und die Lücke. Folglich ist die Lücke die Umformung des Vorhergehenden in das Folgende; die Lücke ist Umformung des Vorhergehenden in das Folgende. Im vedischen Ausdruck ist also nicht nur der gekochte Reis, sondern auch wie der Reis von Härte zu Weichheit gekocht wird. Das ist der Vorgang der Umformung, und nicht nur der transformierte Wert des Veda, sondern wie einer umgeformt wird; und wie einer umgeformt wird ist unter der Überschrift des Brahma Sutra [der vedischen Literatur, die zu Brahm gehört].“ Der Faden, Sutra, von Brahm „Dies ist der Faden [Sutra] von Brahm, der das eine mit dem anderen verbindet. Der Faden des Brahm ist nichts anderes als das Brahm selbst, und das ist deswegen so, weil „Ich bin Brahm“, Aham Brahmasmi, Tat Tvam Asi, Sarvam Khalvidam Brahm, „Ich bin Brahm, Du bist das, [und] alles ist all dies“ – all diese absolute Einheit ausgedrückt in so vielen verschiedenen Arten, aber die Totalität ausdrückend.....“ Verschiedene Kommentare zu ‚A‘ und Veda „Was sind diese? Nun hört genau zu: Dieses sind verschiedene Kommentare zu ‚A‘. Das bedeutet: Diese sind verschiedene Kommentare zum Veda: Die zwei parallelen Linien der Kommentare, einer durch das Zahlensystem, und einer durch Sprache. In der Sprache gibt es zwei Werte – einen Wert ‚A‘, ein gewaltiges Ding – und die Ausdrücke und das verbindende Glied zwischen den zwei Ausdrücken; das bedeutet die Sutras, die Brahma Sutras, Brahma Sutras.“ „Im Zahlensystem gibt es auch eine Verbindung. Und die Verbindung, wenn sie eine Verbindung ist, ist eine Bewegung. Die Verbindung zwischen eins und zwei ist eine Bewegung von eins zu zwei, also ist auch dort derselbe Wert, der verbindet. ‚Dort‘ bedeutet in dem Feld der Sprache, dem erweiterten Wert der Sprache, und der erweiterte Wert des Zahlensystems, dazwischen, da ist Transformation, Transformation, Transformation.“ Transformation „Und was ist die Transformation? Transformation ist die Vereinigung der zwei. Es ist eine Umformung. Transformation bedeutet „eins kommt aus dem anderen heraus“, aber „aus dem anderen heraus kommend“ ist eine klare Vision davon, was das Zusammensein der zwei ist. Was ist Zusammensein der zwei? Im Wert des Brahm sind offensichtlich beide Dinge notwendig – es durch den Intellekt zu wissen, durch das Zahlensystem, und es durch den Intellekt zu wissen durch das System der Sprache, durch Sprache.“ Shabda Brahm und Akshara „Dies sind all die Brahma Sutras; und dann finden wir zwei Worte, die wiederum das selbe Ding definieren, und die zwei Worte sind Shabda Brahm. Shabda bedeutet „eine Kombination von Buchstaben“. Shabda, eine Kombination von Buchstaben, ist auch Brahm, und eine Kombination von Aksharas, Silben – das Wort ist aus Silben gemacht, das Wort besteht aus Silben.“ „Ob es also im zusammengesetzten Zustand ist – ein Wort – oder in getrennten Werten der Silben, in den Silben kommen entweder das Zahlensystem oder die Sprache, beide. Folglich ist die Interpretation dessen die genaue Untersuchung der Gewebe des Wissens, und die genaue Untersuchung der Bestandteile des Gewussten. Dies ist Wissen um Brahm. Und es ist intellektuell verfügbar durch Analyse der Worte.“ „Wir finden in allen Zeitaltern weise Leute, welche die erste Silbe ‚A‘ kommentiert haben. Der Kommentar zu der ersten Silbe ‚A‘ ist der vollständige Kommentar des Brahm. Wenn aus der Einheit heraus die unendliche Verschiedenheit der Punkte in Erscheinung tritt, laufen beide Dinge parallel – das Zahlensystem des Rechnens und das Silbensystem, die Worte, die Sprache.“ „A“ ist ein Teil von jeder Sprache „Vor einiger Zeit haben wir nachgeprüft, daß es in der ganzen Welt 7000 Sprachen gibt, und wir forschten nur danach, ob das ‚A‘ in ihnen enthalten ist. Wir fragten bei fünf oder zehn Leuten einer jeden Sprache und fanden heraus, daß ‚A‘ ein Bestandteil einer jeden Sprache ist. ‚A‘ ist ein Teil von jeder Sprache, und ‚A‘ ist die erste Silbe des Veda. Und ‚A‘ die erste Silbe des Veda, ist das Fließen von Atma. So wird Atma, das Selbst, zum zentralisierten Feld des Wissens, einem konzentrierten Feld des Wissens. ‚A‘, ein konzentriertes Feld des Wissens ‚AA‘. Folglich ist der ganze Veda ein Kommentar zum ‚A‘.“ „Alle die Vedas, Vedangas und all die verschiedenartigen Aspekte des Veda sind verschiedenartige Aspekte des Kommentars zum Veda. Dies ist Wissenschaft vom Leben, welche alle möglichen Gesichtspunkte der Untersuchung in Betracht zieht: Alle möglichen Gesichtspunkte vom Vereinigungsprozess und vom Diversifizierungsprozesses, so daß es kein Ende gibt für den Kommentar des Veda. Deswegen wird, wenn der Ausdruck Veda Aham gebraucht wird, ‚Ich bin der Veda‘, danach der Ausdruck ‚Du bist der Veda‘ und darauf der Ausdruck ‚All dies ist Veda‘ gebraucht. “ Aham Veda „Das Universum ist ein Veda. Vishva. Vishva ist das Wort für das Universum. Folglich Aham Veda, Tvam Veda. Das Vishva ist Veda. Brahm ist Veda. Veda Brahm. Veda Brahm. Dies sind feine, feine Werte; feine, feine Werte. Dort, im Zustand von Brahm, ist das Feld aller Möglichkeiten. Daher ist die Verwirklichung von Brahm die liebste Bestrebung der Weisen in allen Zeitaltern gewesen.“ Verwirklichung von Brahm „Warum?... Indem wir [unsere] bewußte Intelligenz mit Brahm vereinigen, vereinigen wir uns mit dem Feld aller Möglichkeiten. Alle Möglichkeiten. Wo? Im Feld des vollständigen Wissens, Brahm [Ganzheit]. Das ist eine feinere Ebene des Wissens, und eine äußerst feine Ebene des Handelns.“ Gyan Shakti, Kriya Shakti „Gyan Shakti, das Feld des Wissens, und das Feld des Handelns bedeutet die Anwendung von Wissen. Anwendung von Wissen, Anwendung von selbstbezüglichem Wissen durch dessen objektbezogene Anwendung im Feld der Vielheit aus dem Feld der Einheit heraus, aus dem Feld des „Ich“. Du bist erschaffen, all dies ist erschaffen, Sarvam Khalvidam Brahm, Aham Brahmasmi: Dies sind alle die Mahavakyas, die großartigen Ausdrucksformen von Brahma Vidya dem Feld des Wissens von Brahm.
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