Klassische indische Musik: Maharishi Gandharva Veda
Die klassische Musik Indiens
Die Sitar ist sicherlich das bekannteste Instrument Indiens - schon George Harrison nahm in Indien Sitarunterricht bei Ravi Shankar.
Mit Partha Bose (Sitar) und Suman Sarka (Tabla) kommen zwei absolute Spitzenkünstler Indiens, die beide auf riesige Erfolge bei zahlreichen Konzerten und Fernsehauftritten in der ganzen Welt zurückblicken können nach Jena und Weimar.
Partha Bose ist einer der renommiertesten Sitarspieler der neuen Generation, verwurzelt in der klassischen Tradition und gleichzeitig einzigartig kreativ in seinem Spiel. Mit Leichtigkeit verbindet er Virtuosität mit emotionaler Ausdrucksstärke.
Sein Begleiter Suman Sarka spielt die Tabla seit seiner Kindheit und tourt seit 1992 überall in Europa.
Gandharva Veda ist die ewige Musik der Natur, die Stimmung des Morgens, die Dynamik der Mittagszeit oder die tiefe Ruhe der Nacht oder auch die Stimmung der jeweiligen Jahreszeit.Lassen Sie sich von den Klängen der Sitar verzaubern.
Pandit Ronu Majumdar, Bansuri (Bambusflöte) Indranil Mallick, Tabla
Gandharva-Veda ist die vedische Musiktradition, die die Schwingungen der Natur zu verschiedenen Tageszeiten widerspiegelt. In der klassischen indischen Musik werden als Ragas die verschiedenen Tonfolgen bezeichnet, über die der Musiker improvisiert. Raga bedeutet Klangfarbe, Gefühl und Stimmung, auch Freude und Genuss. Deshalb heißt es: Das, was (den Geist mit Freude) färbt, ist ein Raga - "Ranjati iti Ragah". Die Ragas entsprechen dabei bestimmten Naturgesetzen, die zur Zeit des Vortrages vorherrschen und in den Zuhörern lebendig sind. Deshalb wird ein Raga nicht einfach erfunden, sondern vielmehr als Klang- und Melodiestruktur der Schöpfung im Zustand kristallklarer innerer Wachheit im Bewusstsein geschaut.
Die Maharishi Weltfriedens-Stiftung veranstaltet vom 1. - 8. August 2009 im Groteschen Palais von Hannover einen Workshop des berühmten indischen Virtuosen Ashish Sankrityayan zur „Einführung in die Technik des Vedischen Gesangs“. Die Vedische Rezitation wird von der UNESCO als geistiges Weltkulturerbe der Menschheit gewürdigt.
Das Ideal des Vedischen Gesangs besteht darin, den Interpreten und die Zuhörer Glückseligkeit erfahren zu lassen. Die Jahrtausende alte und bis in die heutige Zeit überlieferte Praxis besteht darin, dass der Sänger in sich reines, transzendentales Bewusstsein in Schwingung versetzt und hörbar werden lässt. Wenn der Zuhörer sein Bewusstsein diesem elementaren Klangfeld öffnet, kann er sich von inneren Begrenzungen befreien und innere Weite, Fülle und Momente von Glücklichsein erleben.
Dieser Workshop eröffnet Dozenten und Studierenden einen einzigartigen Einblick in die Vedische Urform der Gesangskunst und bietet Sängern die Möglichkeit zu lernen, wie man die Stimme von der stillen Bewusstseinsebene aus aktivieren und so einen reicheren, brillanteren Klang erzeugen kann.
Maharishi-Gandharva-Veda im Friedenspalast Hannover und im Unbesiegbarkeits-Center Lübeck
Das 23. Friedenspalastkonzert in Hannover widmet sich dem Dhrupad, einer Form des Gandharva-Veda, der seine Ursprünge in den Vedischen Traditionen des Sama-Veda findet.
Das Konzert findet statt am
Donnerstag, den 25. Oktober 2007 um 20 Uhr
im Friedenspalast Hannover, Sophienstraße 7, 30159 Hannover.
Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf: EUR 14,- und EUR 10,- für Schüler und Studenten oder Einheitspreis 17,- EUR an der Abendkasse.
Am
Freitag, den 25. Oktober 2007 um 20 Uhr
spielt und singt Ashish Sankrityayan im Unbesiegbarkeits-Center Lübeck, Stresemann-Str. 16
In der folgenden Aufnahme demonstriert Ashish Sankrityayan, wie die Silbe "A" im Dhrupad in den verschiedenen Bereichen des Körpers resoniert: Klicken Sie, um das Video runterzuladen.